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Scheinheilig ist hier nur Einer

Zu den Äußerungen des Mainzer Oberbürgermeisters anlässlich des Spitzentreffens der ENF-Fraktion in Mainz äußert sich der Mainzer AfD-Vorsitzende und Bundestagskandidat Sebastian Münzenmaier: „Es war mir eine Ehre die zukünftige Präsidentin Frankreichs und viele weitere Spitzenpolitiker hier in Mainz zu begrüßen. Mainz ist weltoffen und genau aus diesem Grund bot die schöne Stadt am Rhein ein hervorragendes Ambiente für unsere Gäste aus aller Welt! Irritiert bin ich nur von den Aussagen des roten Oberbürgermeisters: Hier unterscheidet jemand wohl zwischen „guten“ und „schlechten“ Ausländern?“
„Lieber Herr Ebling, wer Toleranz predigt, muss wissen:
Toleranz ist auch das Gewährenlassen fremder Überzeugungen und nicht nur das Bejubeln der eigenen sozialistischen Denkweise!

Subtile Drohungen gegenüber Gastronomen sind hier fehl am Platz, es ist Ihre Aufgabe sich schützend vor die Wirte dieser Stadt zu stellen, die durch Gewalt, Boykottaufrufe und Angriffe bedrängt werden! In einer Zeit, in der gewalttätige Übergriffe gegenüber Andersdenkenden an der Tagesordnung sind und Restaurantinhaber ihre Räumlichkeiten nicht ohne Folgen an demokratisch gewählte Mandatsträger vermieten können, sollten Sie ein echtes Zeichen für Demokratie und Toleranz setzen und sich nicht nur scheinheilig zu diesen Werten bekennen, die Sie und Ihre roten Genossen Tag für Tag mit Füßen treten!“ so Münzenmaier weiter.

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Junge Alternative wählt neuen Landesvorstand

image1814Der neue Landesvorstand, v.l.n.r.: Mirco Kos, Martin Fischer, Damian Lohr, Justin Salka, Florian Fillbach, Tanja Jungbluth, Christoph Wasem, Benjamin Haupt, Marcel Philipps

Mainz, 18.12.2016

Die Junge Alternative Rheinland-Pfalz wählte in Mainz einen neuen Landesvorstand. Als Vorsitzender bestätigt wurde der 23-jährige Landtagsabgeordnete Damian Lohr aus Kriegsfeld der den Landesverband seit dem Sommer 2014 führt. Als 1. stellvertretender Vorsitzender im Amt bestätigt wurde der Student Florian Fillbach (20) aus Heistenbach. Als 2. Stellvertreter wurde Justin Salka aus Hachenburg gewählt. Schatzmeister ist weiterhin Martin Fischer (25) aus Illerich. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der bisherige Schriftführer Robin Classen, sowie Mirco Kos und Christoph Wasem als Beisitzer. Neu in den Vorstand gewählt wurden Tanja Jungbluth, Marcel Philipps (im Vorjahr kooptiert) und Benjamin Haupt.

In einem spannenden Duell um die Spitzenkandidatur der JA RLP setzte sich Andreas Bleck aus dem AfD Kreisverband Neuwied in einem Kopf an Kopf rennen gegen den Mainzer AfD Vorsitzenden Sebastian Münzenmaier durch.

Lohr kündigte an beide Kandidaten bestmöglich zu unterstützen und zeigte sich optimistisch. Unsere Kandidaten für die Bundestagswahl sind beide aussichtsreich für eine erfolgreiche Kandidatur auf dem Listenparteitag der rheinland-pfälzischen AfD, so Lohr. Die Junge Alternative Rheinland-Pfalz plant für das Jahr 2017 flächendeckend Vortrags- und Informationsveranstaltungen durchzuführen um vor allem die Politikverdrossenheit bei jungen Menschen zu bekämpfen und deren politisches Interesse zu stärken.

Als Gast durfte die Junge Alternative den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Alternative, Krzysztof Walczak begrüßen. Dieser zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme an der Veranstaltung.

Der Landesvorstand im Überblick:

Vorsitzender: Damian Lohr

1. Stellvertreter: Florian Fillbach

2. Stellvertreter: Justin Salka

Schatzmeister: Martin Fischer

Beisitzer: Tanja Jungbluth

Beisitzer: Marcel Philipps

Beisitzer: Christoph Wasem

Beisitzer: Benjamin Haupt

Beisitzer: Mirco Kos

Die Junge Alternative ist die Jugendorganisation der Alternative für Deutschland und steht jungen Menschen im Alter von 14 bis 35 Jahren offen. Sie wurde im Juni 2013 gegründet und ist deutschlandweit aktiv. Die JA versteht sich als programmatischer Innovationsmotor der Alternative für Deutschland. Der Slogan der Jungen Alternative lautet “Deutschland zuerst”.

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Vorstandsneuwahl des Regionalverband Trier

Am 31. Mai trafen sich die Mitglieder der Jungen Alternative im Regionalverband Trier um einen neuen Vorstand zu wählen. Als Gäste durften wir Michael Frisch (MdL), Jens Ahnemüller (MdL) und Damian Lohr (MdL) begrüßen. Auch der Mainzer Kreisvorsitzende Sebastian Münzenmaier (JA) besuchte uns an dem Abend. Damian als Landesvorsitzender der JA Rheinland-Pfalz hielt ein Grußwort an die Anwesenden und berichtete kurz von den ersten Eindrücken des Mainzer Landtages.

Nach den Rechenschaftsberichten des alten Vorstandes, dessen Entlastung und einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr ging es an die Wahl des zukünftigen Vorstandes.
Marcel Philipps, Auszubildender aus dem Kreis Trier-Saarburg, wurde einstimmig von den Mitgliedern als neuer Regionalverbandvorsitzender gewählt. In seiner Ansprache legte er den Schwerpunkt auf die Mitgliedergewinnung, mehr Freizeitaktivitäten und Aktionismus der Jungen Alternative. Peter Schneider, Schüler aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich, wurde als stellvertretender Vorsitzender gewählt. Als Schatzmeister wurde Dominik Frisch, Auszubildender aus Trier, in seinem Amt bestätigt. Als Besitzer werden Marius Deutsch, Mirco Kos und Hans Gierl im Vorstand mitwirken. Im Bild unten der neue Vorstand :

RV Trier

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Gründung des Regionalverband Rheinhessen-Nahe

Sehr geehrte Mitglieder der Jungen Alternative,

Erfreut können wir vermelden, dass am Sonntag, den 21.02.2016, in der AfD-Landesgeschäftsstelle in Mainz der Regionalverband Rheinhessen-Nahe der Jungen Alternative Rheinland-Pfalz gegründet wurde.
Der Regionalverband erstreckt sich über die kreisfreien Städte Mainz und Worms, sowie über die Landkreise Mainz-Bingen, Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Birkenfeld.
Das Gründungstreffen, welches vom stellvertretenden Landesvorsitzenden der JA – Rheinland-Pfalz Florian Fillbach geleitet und vom Landesvorsitzenden Damian Lohr protokolliert wurde,verlief reibungsfrei und zügig.

Die anwesenden Mitglieder entschlossen sich dazu, einen dreiköpfigen Vorstand bestehend aus dem Regionalvorsitzenden, den stellvertretenden Regionalvorsitzenden und dem Regionalschatzmeister zu wählen.

 

JA RV Bingen

v.l.n.r.:  RV-Vorsitzender Lukas Saßmannshausen, Versammlungsleiter Florian Fillbach, RV-Schatzmeister Christoph Wasem. Nicht im Bild: Stv. RV-Vorsitzender Tom E.

Zum Regionalvorsitzenden wurde der Jugendbeauftragte der AfD – Kreisverband Birkenfeld und Beisitzer im Landesvorstand der Jungen Alternative Rheinland-Pfalz Lukas Saßmannshausen gewählt. Sein Stellverteter wurde Tom E. Zum Regionalschatzmeister wurde der ebenfalls als Beisitzer im Landesvorstand vertretene Christoph Wasem gewählt.

Wir gratulieren dem neuen Vorstand und wünschen eine erfolgreiche Zukunft.

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Aufbruchsstimmung auf dem Landeskongress der Jungen Alternative Rheinland-Pfalz

JA_RLP_Landeskongress_10_2015

Gut gefüllt war die Geschäftsstelle der AfD am vergangenen Samstag, als die Junge Alternative zum Landeskongress lud. Vertreter der Jugendorganisation reisten aus allen Teilen des Bundeslandes an, um einen neuen Vorstand zu wählen und sich für die heiße Phase des Landtagswahlkampfs zu rüsten. Als Gäste hatten sich Sven Tritschler, Bundesvorsitzender der Jungen Alternative und der Zweitplatzierte der Landesliste der AfD, Joachim Paul, angekündigt. Der Landesvorsitzende Damian Lohr berichtete von einem überaus positiven Jahr für die JA, in dem in Rheinland-Pfalz die Mitgliederzahl verdoppelt werden konnte. Die Anwesenden bestätigten die erfolgreiche Arbeit mit einer einstimmigen Wiederwahl Lohrs, den ab sofort die beiden Stellvertreter Florian Fillbach und Marius Deutsch tatkräftig unterstützen werden. Schatzmeisterr wurde abermals Martin Fischer, Schriftführer Robin Classen. Als Beisitzer werden sich in Zukunft Justin Salka, Joshua David Tewalt, Christoph Wasem, Mirco Kos und Lukas Saßmannshausen engagieren. In den kommenden Monaten wird der Schwerpunkt auf der Unterstützung der Mutterpartei im Landtagswahlkampf liegen. Die JA will den Wahlkampf nicht nur weiterhin auch auf der Straße unterstützen, sondern auch mit eigenen, kreativen Aktionen Aufmerksamkeit erregen. Neben der politischen Arbeit sollen auch Freizeitaktivitäten für Jugendliche stattfinden. Die sehr positive Mitgliederentwicklung fortzusetzen, wird ebenfalls einen Arbeitsschwerpunkt darstellen.

Gründung des Regionalverbandes Trier

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Trier, 29.10.2014

Die Junge Alternative Rheinland-Pfalz gründete heute in Trier ihren ersten Regionalverband. Der neue Regionalverband Trier der Jungen Alternative Rheinland-Pfalz umfasst die Landkreise Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich sowie die kreisfreie Stadt Trier.

Zum Vorsitzenden wurde der Student Marius Deutsch aus Trier gewählt. Die Anwesenden Mitglieder votierten für den Schüler Mirco Kos als stellvertretenden Vorsitzenden sowie als neuen Schatzmeister Dominik Frisch (Schüler). Als Beisitzer werden Andreas Schiffer und Johannes Koch im Vorstand mitarbeiten. Der neu gegründete Regionalverband der Jungen Alternative blickt optimistisch in die Zukunft. Noch am Wahlabend traten neue Mitglieder aus dem Regionalverband Trier der Jungen Alternative bei.

Der Regionalverband Trier der JA setzt sich ein für eine ideologiebefreite, konstruktive Debatte über zahlreiche Fehlplanungen der Parteien in den einzelnen Kreisen des Regionalverbandes und die Unterstützung der AfD im Regionalverband. Auch soll die gezielte Einbindung der Jugend in die politisch-parlamentarische Arbeit gefördert werden.

Als Gast durfte der Regionalverband Trier den Landesvorsitzenden der Jungen Alternative RLP Damian Lohr sowie den Landesvorsitzenden der AfD Rheinland-Pfalz Uwe Zimmermann begrüßen. Beide zeigten sich erfreut über die Neugründung des Regionalverbandes und die Einbindung der Jugend in die politische Arbeit. Weitere Gäste waren Michael Frisch, Vorsitzender und Stadtratsmitglied der AfD in Trier, Mario Hau, stellv. Kreisvorsitzender der AfD Trier, sowie Heidi Neises, Vorsitzende des Kreisverbandes Trier-Saarburg und Jens Ahnemüller, 1. Stellv. Vorsitzender des selbigen Kreisverbandes.

 

Amtsniederlegung als Stellvertretender Vorsitzender Hagen Weiß

Gronau, den 16.10.2014

Hiermit erkläre ich meine Amtsniederlegung als Stellvertretender Vorsitzender des JA-Landesverbandes Rheinland-Pfalz zum 16.10.2014.

Meine Amtsniederlegung geschieht auf Grund beruflicher Gründe.

Als ich mich am 24. August 2014 für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden beworben habe, plante ich mit meiner Familie den Umzug nach Mainz, auch auf Grund meiner Einstellung im Europäischen Parlament.

Ich habe mich sehr gefreut, eine solch motivierte und hoch gebildete Junge Alternative in Rheinland-Pfalz kennen zu lernen. Jedes einzelne Mitglied, welches auf dem Landeskongress zugegen war, zeugte von unglaublichen Sachverstand und von einem Tatendrang, etwas in Rheinland-Pfalz und in Deutschland verändern zu wollen. Jeder von denen hatte das Potenzial, ein Amt im Landesvorstand zu besetzen und auszuführen.

So fällt es mir umso schwerer, mein Amt niederzulegen und einen so guten Landesverband verlassen zu müssen.

Den gewählten Landesvorstand um den Vorsitzenden Damian Lohr wünsche ich alles Gute und viel Erfolg und ich bin mir sicher, dass die Angliederung an die Alternative für Deutschland mit einer überwältigenden Mehrheit der Anwesenden befürwortet wird, sodass die Junge Alternative für Rheinland-Pfalz endlich die offizielle Jugendorganisation der AfD wird. Ich möchte mich ebenfalls für die bereits geleistete Arbeit bedanken.

Ich möchte dennoch einige Worte über unsere Partei und Jugendorganisation verlieren.

In letzter Zeit verschwenden wir unsere Kraft in ideologische Grabenkämpfe, die zu nichts führen. Unser Motto „Verstand statt Ideologie“ sollte ernst genommen werden. Wir haben zahlreiche Mitglieder, die durch ihre Fachkompetenz und trotz der verhältnismäßig kurzen Lebenserfahrung, konstruktive Forderungen stellen, die einen Mehrgewinn für die in Deutschland lebenden Menschen darstellen. Erst dann können wir als Junge Alternative die Mutterpartei als wahre Alternative für Deutschland etablieren, nicht als Nachfolger einer liberalen, rechten oder radikalen Partei, die zu Recht das Vertrauen der Bürger nicht gewinnt.

Wir sind derzeit die Hoffnungsträger für Millionen von Menschen aus allen Himmelsrichtungen, die eine vernunftsorientierte, bürgernahe und ehrliche Politik wünschen. Diese Hoffnung dürfen wir nicht enttäuschen.

Wir dürfen nicht dieselben Fehler wie unzählige andere Parteien machen.

Darauf hoffen unsere Widersacher und beschwören Geister herauf, die sich leider in manchen Fällen zu Albträumen manifestieren.

Wir dürfen unsere Ziele nicht vergessen und weshalb wir der Alternative für Deutschland und Jungen Alternative beigetreten sind.

Ich wünsche uns Weisheit, Stärke und Ausdauer für unsere Berufung, eine (Junge) Alternative für Deutschland zu sein.

Hagen Erich Karl Wilhelm Weiß

 

Der Vorstand der Jungen Alternative Rheinland-Pfalz bedauert den Rücktritt von Hagen Weiß sehr und wünscht ihm alles Gute.

 

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TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT

TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT

Freitag, 3. Oktober 2014

Vor einem Vierteljahrhundert haben hunderttausende mutige Bürger in der ehemaligen DDR die SED-Diktatur überwunden und damit schlussendlich die Öffnung der Mauer erzwungen.

Der erste und wichtigste Schritt zur Wiedervereinigung Deutschlands in Frieden, Freiheit und Wohlstand.

Zu diesem Anlass feiern auch Teile des Landesvorstands der JA Rheinland-Pfalz heute auf verschiedenen Veranstaltungen wie beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Hannover um die vergangenen 25 Jahre Einheit würdig zu begehen.

Dazu bemerkt Damian Lohr, Vorsitzender des Landesvorstands: „Die Einheit ist vieler Unkenrufe zum Trotz gerade für junge Menschen in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Gerade weil auch die Mauer in den Köpfen hier nicht mehr steht hört man umso aufmerksamer zu, wenn besonders Menschen aus den neuen Bundesländern ihre Erfahrungen aus der ehemaligen DDR teilen. Hier ist es nötig, Lehren aus der Geschichte zu ziehen, die auch heute noch einen Beitrag zur Stärkung unserer demokratischen Struktur leisten können. Gerade heute ist es wichtig, sich nicht in Selbstzufriedenheit und Selbstlob zu üben, wie es unsere etablierten Parteien gerne tun, sondern den Reformgeist der Nachwendezeit auch in den verstaubten parteipolitischen Strukturen der alten Bundesländer wirken zu lassen.“

„Nicht eine pauschalisierende und von Stigmatisierungen geprägte Verteufelung  der AfD, sondern eine wirkliche Auseinandersetzung mit ihren Reformvorschlägen und ihrer Kritik ist nun die Herausforderung, der sich die Etablierten stellen müssen.“ fügt Joshua David Tewalt, Mitglied des Vorstands der Jungen Alternative RP hinzu.

„Denn nur, wenn alle Demokraten sich mit gegenseitigem Respekt auch bei unterschiedlichen Meinungen begegnen, bleibt der Geist unserer Demokratie erhalten und unsere Bevölkerung geeint.“

Foto: lichtkunst.73  / pixelio.de

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EU-Kommission: Finanzhilfen der Landesregierung für Nürburgring unzulässig

EU-Kommission: Finanzhilfen der Landesregierung für Nürburgring unzulässig

Joshua David Tewalt, Mitglied des Landesvorstands der Jungen Alternative Rheinland-Pfalz, kritisiert die verfehlte Politik der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung. Sie betreibt Steuerverschwendung und spielt mit ihrer misslungenen Subventionspolitik die Generationen gegeneinander aus.

Der am Nürburgring von Ex-Landesvater Kurt Beck errichtete Freizeitpark mit Partymeile und Achterbahn hat der strukturschwachen Region Eifel bisher nichts außer enttäuschten Hoffnungen und erneuten Arbeitsplatzverlusten beschert. Für die jungen Rheinland-Pfälzer hat er zudem den wachsenden Schuldenberg auf Landesebene weiter angehäuft. Vor diesem Scherbenhaufen steht die rot-grüne Koalition bisher tatenlos. Das verwundert nicht, denn auch Kurt Becks Nachfolgerin Malu Dreyer stimmte damals als Sozialministerin am Kabinettstisch den Subventionen für die Nürnberg GmbH zu.

Die nun in Brüssel groß verkündete, aber höchstens kosmetisch wirkende Forderung der EU-Kommission fast eine halbe Milliarde Euro von der größtenteils landeseigenen Nürburgring GmbH zurückfordern, läuft wie erwartet ins Leere, da diese seit 2012 pleite ist.

Auch beim Flughafen Zweibrücken, das zweite Großprojekt der Länderregierung, verlangt die EU-Kommission von  den Verantwortlichen in Rheinland-Pfalz, Staatsbeihilfen von rund 47 Millionen Euro zurückzufordern. Doch auch hier wird es dank der angemeldeten Insolvenz bei der formellen Forderung bleiben.

Bei beiden Misserfolgen zeigt sich, das die Landesregierung ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat: Wer mit Steuergeldern in dieser Höhe subventioniert, muss wasserdichte Investitionsrechnungen vorlegen und dem Steuerzahler die Rückzahlung der vergebenen Darlehen garantieren. Dies ist sowohl beim Nürburgring als auch beim Flughafen Zweibrücken nicht geschehen.

Der Jungen Alternative RP liegt die Strukturstärkung aller Regionen in Rheinland-Pfalz am Herzen. Daher plädieren wir für eine stärkere Förderung von Projekten mittelständischer Unternehmen, die auch solide Rentabilitätsrechnungen vorlegen können. Diese sollen in der Regel als Darlehen nach Vorbild der Kreditanstalt für Wiederaufbau regional gezielt an eine größere Anzahl mittelständischer Unternehmen vergeben werden, um statt einer Verschwendung von Steuergeldern in Großprojekte das ganze Rheinland-Pfalz zu fördern.

Foto: Rike  / pixelio.de

 

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